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Ausstellung der Planentwürfe zur Mehrfachbeauftragung Festhalle Haiterbach

Nachdem die Sanierung der Festhalle schon seit Jahren die Gemüter bewegt, hat sich der Gemeinderat im Februar dazu entschieden, die Architekturbüros jaco Jan Conzelmann Nagold, Dorner+Partner Nagold, Friedrich Großmann Egenhausen, hauserpartner Altensteig, Jarcke Architekten Freudenstadt sowie Heuser + Partner Nagold mit der Entwicklung von Ideen für die Sanierung und Erweiterung der Festhalle zu beauftragen. Zuvor hat sich eine Arbeitsgruppe mit den Hauptnutzern der Festhalle intensiv mit den Anforderungen an die Halle auseinandergesetzt. Das Raumprogramm sah vor, den vorhandenen 185 m² großen Saal um die heutzutage hierfür notwendigen Nebenräume zu ergänzen. Dementsprechend wurden Mindestgrößen für die einzelnen Räume festgelegt und Wünsche für größere Flächen artikuliert. Im Rahmen des Verfahrens wurde auch deutlich, dass sich die denkmalgeschützte Festhalle in einem zu gutem Zustand befindet, als dass ein Abbruch denkmalschutzrechtlich genehmigungsfähig wäre.
 
Am 10. Juni beschäftigte sich die achtköpfige Jury unter Beteiligung von Gemeinderäten und Fachjuroren aus dem Baubereich einen Tag lang mit den Entwürfen. Alle sechs Entwürfe zeigen unterschiedliche Ansätze, haben ihren Charme und jeweils eine besondere Idee und andere Intention. Die Entwurfsstudien zeigen gelungene und anspruchsvolle architektonische Lösungen und interessante Vorschläge für die Außengestaltung. Die Auswahl fiel angesichts der Tatsache, dass jeder Entwurf seine Qualitäten besitzt, zunächst nicht leicht und erforderte eine intensive Auseinandersetzung mit den Plänen. Wichtig war es, einen für Haiterbach angemessenen Lösungsansatz zu finden, mit dem sich u.a. die Lärmproblematik verbessert und damit eine intensivere Nutzung möglich werden kann.
 
Aktuell hat die Festhalle mit Technik und Galerie 390 m² Nutzfläche. Das Raumprogramm sah eine Mindestnutzfläche von 486 m² vor. Die Lösungsansätze sehen Gesamtnutzflächen zwischen 502 und 708 m² vor, wovon auf die Neubauten zwischen 147 und 265 m² entfallen.
 
Schlussendlich entschied sich die Jury einstimmig für den Entwurf  des Büros Heuser und Partner aus Nagold. Auf den zweiten Platz gelangte die Arbeit des Büros Dorner  und Partner. Beide Entwürfe haben ganz unterschiedliche Ansätze: Der Siegerentwurf mit einem zurückhaltenden Neubau an der Nordseite zur Alten Nagolder Straße hin und der zweitplatzierte Entwurf mit einem deutlich großzügigeren Neubau an der Südseite auf dem heutigen Parkplatz. Die Jury gab der Arbeit von Heuser und Partner den Vorzug, die „eine der Situation entsprechende, angemessene und nachhaltige Lösung darstellt und überschaubare Investitions- und Betriebskosten erwarten lässt.“
 
Der größte Unsicherheitsfaktor liegt in den Kostenschätzungen der Büros. Gerade bei der Sanierung im Bestand unterscheiden sich die Annahmen beträchtlich. Klarheit zu den Kosten wird erst der nun folgende Schritt der Entwurfs- bzw. Genehmigungsplanung bringen, an deren Ende eine präzisere Kostenberechnung und konkrete Aussagen zum Umfang der  Bestandssanierung stehen werden.
 
Vor der Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch wurde die Ausstellung unter Beteiligung der Architekturbüros offiziell eröffnet. Vertreter der erst- und zweitplatzierten Entwürfe des Büros Heuser und Partner sowie Dorner und Partner stellten den jeweiligen Entwurf kurz vor. Die Entwürfe und Steckbriefe sind noch bis zum 1. Juli im Erdgeschoss des Rathauses zu sehen. Über die weitere Vorgehensweise entscheidet der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20. Juli.

Der Siegerentwurf stammt vom Architekturbüro Heuser und Partner.
Der Siegerentwurf stammt vom Architekturbüro Heuser und Partner.

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